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N.A.P.® ist eine integrative, neuroorthopädische Therapie zur Förderung von motorischen Strategien im Alltag. Schwerpunkt dieser Kurse ist die praktische Anwendung (70% Praxis / 30% Theorie).

Um das ganzheitliche System „Mensch“ in seiner Komplexität „be-greigen“ zu können werden Modul I und II nur als Einheit angeboten. Der N.A.P.-Therapieprozess befasst sich mit der Befundung und Therapie von zusammenhängenden Körperstrukturen und -funktionen um Alltagshandlungen in unterschiedlichen Situationen ausführen zu können.

Die klinischen Module (III + IV) ermöglichen es dem Therapeuten zentrale und periphere Veränderungen als Einheit zu verstehen. Diese werden ebenfalls nur als Einheit angeboten um Klienten mit ähnlichen Symptomen, die durch unterschiedlichen Pathologien verursacht werden nach zeitgemäßen wissenschaftlichen Kenntnissen therapieren zu können.

Modul I: Funktionsstörungen LWS/Becken/untere Extremität

Inhalte

  • Funktionelle Anatomie und Biomechanik
  • Neurophysiologische Therapieprinzipien: Nutzung von spezifischen Stimulationsmöglichkeiten zur Unterstützung der Therapieplanung und ökonomischen Bewegungsausführung. Die Bedeutung von emotionalen Einflüssen (limbisches System) bei Schmerz und Angst, und für die Motivation.
  • Klinisch orientierte Untersuchung: LWS/ISG/Untere Extremität, Ganganalyse.
  • Klinisch motorische Tests zur Beurteilung der Automatisierung von Bewegungsabläufen und Sturzgefahr. Tests zur Dokumentation der neuralen Beweglichkeit.
  • Mobilisation neuraler Strukturen: Strukturelle Therapiemethoden unter der Willkürmotorik, um kurzfristige funktionelle Veränderungen in langzeitige strukturelle Veränderungen zu bewirken.
  • Langfristiges Lernen fördern: Fazilitation und Automatisierung von alltagsspezifischen und berufsbezogenen Bewegungen durch Anleitung für das Eigentraining mit und ohne Geräte.

Lernziele

Nach Absolvierung des ersten Moduls sollen die Teilnehmer in der Lage sein, anhand der Bewegungs- und Aktivitätsanalyse eine klinische Hypothese über Pathologien und symptomkomplexe, die primär die unteren Extremitäten, Becken und Lendenwirbelsäule betreffen, zu erstellen. Ein Grundverständnis über die N.A.P.-Therapieprinzipien soll erlangt werden, damit die Therapiemethoden situativ umgesetzt werden können.

Modul II: Funktionsstörungen Kiefer/HWS/BWS/obere Extremität

Inhalte

  • Funktionelle Anatomie und Biomechanik
  • Neurophysiologische Therapieprinzipien: Nutzung von spezifischen Stimulati- onsmöglichkeiten zur Unterstützung der Bewegungsplanung und ökonomischen Bewegungsausführung. Die Bedeutung von emotionalen Einflüssen (limbisches System) bei Schmerz und Angst, und für die Motivation.
  • Klinisch orientierte Untersuchung: Kiefergelenk, obere Kopfgelenke, HWS, cerviko-thorakaler Übergang, BWS. Klinische Tests zur Beurteilung der Automatisierung von Bewegungsabläufen. Feinmotoriktests. Tests zur Dokumentation neuraler Beweglichkeit.
  • Mobilisation neuraler Strukturen zur Förderung der synaptischen Effizienz: Strukturelle Therapiemethoden unter der Willkürmotorik, um kurzfristige funktionelle Veränderungen in langzeitige strukturelle Veränderungen zu bewirken.
  • Langfristiges Lernen fördern: Fazilitation und Automatisierung von alltagsspezifi- schen und berufsbezogenen Bewegungsabläufen durch gezielte Anweisungen für das Eigentraining.

Lernziele

Nach Absolvierung des zweiten Moduls sollten die Teilnehmer in der Lage sein, anhand der Bewegungs- und Aktivitätsanalyse eine klinische Hypothese zu erstellen und einen befundspezifischen Therapieplan zu erstellen. Ein Grundwissen über Pathologien und Symptomkomplexe, die primär die obere Extremität, Halswirbelsäule und Kiefergelenke betreffen, sowie ein Grundverständnis über die N.A.P.-Therapieprinzipien soll erlangt werden, damit die Therapiemethoden situativ umgesetzt werden können.

Workshop mit PatientKlinische Synthese Kurse –
Praktische Workshops mit eigenen Patienten (nach Vereinbarung)

In diesen Kursen werden neben der Symptomaligie, Epidemiologie und Pathophysiologie international standardisierte Testverfahren und Therapiemethoden erläutert und durch die Kursleitung demonstriert.

Nach Absprache können eigene Patienten zu den Kursen eingeladen werden. Voraussetzung für die Teilnahme an diesen Modulen ist die Absolvierung von Modul I + II.

Modul III: Motorisches Strategietraining in der neurologischen Rehabilitation

Inhalte

Pathologien:

  • Schlaganfall
  • Multiple Sklerose
  • Schädelhirntrauma
  • Parkinson

Symptomkomplexe:

  • Spastizität
  • Ataxie
  • Akinese
  • Rigor
  • Tremor
  • Verlust der posturalen Kontrolle
  • Gleichgewichtsstörungen

Lernziele

Im dritten Modul lernen Teilnehmer international standardisierte Testverfahren zu nützen und Parameter zu erstellen für neurologische Krankheitsbilder. Ein Grundverständnis der Symptomkomplexe und zeitgemäße Therapiemethoden sollen erlangt werden, um evidenzbasierte Therapiestrategien entwickeln und Resultate dokumentieren zu können.

Modul IV: Motorisches Strategietraining in der orthopädischen und traumatologischen Rehabilitation

Inhalte

Pathologien:

  • Bandscheibendegeneration
  • Gelenk-, Muskel-, Bandverletzungen und Entzündungen
  • Frakturen

Symptomkomplexe:

  • Schwindel
  • Tinnitus
  • Migräne
  • Gelenkinstabilitäten und -einschränkungen
  • Gangstörungen
  • ausstrahlende Schmerzen und Mißempfindungen

Lernziele

Im vierten Modul sollen die Teilnehmer Therapietechniken verfeinern und automatisieren. Orthopädische und traumatologische Krankheitsbilder mit akuter und chronischer Schmerzsymptomatik können ganzheitlich befundet, behandelt und dokumentiert werden.