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Reset-the-Brain Active Neurone

Der gesunde Mensch

Das gesunde Gehirn greift auf seine entsprechenden Programme zurück, um motorische Handlungen zu planen. Zuvor werden Informationen, die für die jeweiligen Aufgaben relevant sind, bewertet und selektiert. Dabei helfen vergangene Erfahrungen und Erinnerungen. Über spezifische Nervenverbindungen kommt es letztendlich zur erforderlichen Bewegungsausführung.

Störungen

Wenn es irgendwo im System zu einer Störung kommt, reorganisiert sich dieses, um die bestmöglichen motorischen Strategien zu entwickeln. Der Mensch greift auf unbewusst gesteuerte Schutzprogramme zurück, und entwickelt neue adaptive Strategien.

Wiederherstellung

Unter „Reset“ ist das Wiederherstellen des Zustandes vor Eintritt der Schädigung zu verstehen.

In der N.A.P.®-Therapie nutzt der Therapeut die Hände als spezifisches Werkzeug, um Körperstrukturen innerhalb der Willküraktivität so zu bewegen bzw. zu stabilisieren, wie es im gesunden neuromuskulären System erfolgt. Das Vermitteln positiv erlebter motorischer Strategien löscht adaptive Vermeidungsstrategien im Gehirn und es kann erneuten Zugang zu den bestehenden motorischen Programmen bekommen.

Rolle des Therapeuten

Der Therapeut spielt hierbei eine unterstützende Rolle, indem er das Handeln fördert. Hierfür bedarf es fundierter neurophysiologischer, funktionell-anatomischer und -biomechanischer Kenntnisse. Das Individuum soll lernen, die situativen Inputs zu nutzen, um ökonomische und sichere Strategien zu entwickeln.

Adaption

Je nach Krankheitsbild und Ausmaß der Schädigungen der Körperstrukturen und -funktionen kann möglicherweise der ursprüngliche Zustand nicht wiederhergestellt werden. Hier ist das Therapieziel, die bestmögliche Selbstständigkeit im Alltag zu erreichen und die Teilnahme am sozio-kulturellen Leben im Rahmen der individuell gegebenen Potenziale zu fördern. In diesem Zusammenhang spielt die Sekundärprävention eine Rolle. Auch wenn keine weiteren Fortschritte zu erwarten sind, soll sich der Zustand nicht wieder verschlechtern. Insbesondere wenn Eigenaktivitäten nur eingeschränkt möglich sind, bedarf es wiederholter und variabler Reize, um dem Gehirn Nahrung zu geben.

Therapiespektrum

Chronische Schmerzen
Migräne, Tinnitus, Schwindel, Fibromyalgie.

Orthopädische Störungen
Bandscheibenvorfall, Gelenkarthrosen, künstliche Gelenke, Kiefergelenksdysfunktionen.

Verletzungen
komplexe Knochen-, Band- und Kapselverletzungen, Schleudertrauma, Plexusparese.

Neurologische Erkrankungen
Schlaganfall, Schädelhirntrauma, Tumor, Multiple Sklerose, Parkinson.

Lebenswichtige Funktionen
Atmen, Essen, Schlucken.