Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF)

PNF gehört seit den 40er Jahren zu den bedeutungsvollen physiotherapeutischen Behandlungskonzepten.
Fazilitation kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Erleichterung.
Die Philosophie beinhaltet, daß Menschen lernen können ihre Potentiale zu nutzen um Reserven für Alltagsfunktionen zu mobilisieren. Hierfür können die Hände des Therapeuten ein hilfreiches Werkzeug sein.
Das oberste Behandlungsziel ist es, unabhängig von der Diagnose, die Lebensqualität des Patienten zu fördern. Hierbei wird die bestmögliche Bewegungsqualität im Hinblick auf Sicherheit und möglichst ökonomische Bewegungen angestrebt.
Behandlungsspektrum
- Lebenswichtige Funktionen wie das Atmen, Essen und Schlucken werden, je nach Krankheitsbild, gefördert.
- Neurodegenerative Erkrankungen, wie Durchblutungsmangel im Gehirn nach Schlaganfall oder Multiple Sklerose.
- Neurotraumatologische Verletzungen, z.B. nach Schädelhirntrauma oder Schleudertrauma.
- Sportverletzungen und komplexe Knochen-, Band- und Kapselverletzungen.
- Orthopädisch degenerative Erkrankungen, wie Bandscheibenvorfälle oder Gelenkarthrosen und Kiefergelenksdysfunktionen.
- Symptomkomplexe wie Tinitus, Schwindel, Migräne und Fibromyalgie, die zu einer verminderten Lebensqualität herbeiführen.
