Querschnittsyndrom

Sobald das Rückenmark durch traumatische, entzündliche oder degenerative Erkrankungen beeinträchtigt ist, treten motorische und sensorische Störungen auf, die den Alltag der Betroffenen erheblich beeinträchtigen. Zu Beginn steht die Förderung der Mobilität im Vordergrund, so dass sich die Patienten möglichst selbstständig fortbewegen können. Im Verlauf ist es häufig erforderlich Kompensationstechniken zu erlernen, um bestimmte Alltagstätigkeiten wieder durchführen zu können. Sekundärschäden gilt es zu vermeiden, weswegen Therapeuten hier besonders gefragt sind Maßnahmen durchzuführen, die mittel- und langfristig die Mobilität gewährleisten.

Kursinhalte

  • Querschnittlähmungen unterschiedlicher Höhe
  • Transfers je nach Schädigungshöhe
  • Alltagstraining auch unter Einbeziehung von Kompensationsmechanismen
  • Umgang mit spastischen/schlaffen Lähmungen
  • Roboter-assistierte Bewegungstherapie

Die Teilnehmer lernen

  • objektive Messungen zur Dokumentation, Handlungsempfehlungen und Therapiestrategien für Patienten mit Querschnittsyndrom
  • spazifisches Muskel- und Techniktraining für die Mobilität zu durchzuführen
  • Basale Funktionen wie Schlucken, Atmen, Lagerungen, Umlagerungen, Waschen, Anziehen zu fördern
  • die befundgerechte Auswahl der Therapiemethoden zu treffen, um Sekundärschäden vermeiden zu können

Zielgruppe

  • Therapeuten, die ganzheitlich therapieren und ihr Repertoire um die neuesten Erkenntnisse aus der integrativen neuroorthopädischen Therapie erweitern möchten.

Voraussetzungen

  • Eine abgeschlossene Berufsausbildung oder Studium zum Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Sporttherapeuten oder Arzt

Referenten

  • Lehrteam der N.A.P.-Akademie, Renata Horst

Hinweise/Kursgebühren

  • Dauer: 3 Tage und 30 Fortbildungspunkte
  • Kosten 320,00 € (können je nach Veranstaltungsort variieren):