Frozen Shoulder:

Neue Evidenz für eine aktivitäts-orientierte Vorgehensweise

Frozen Shoulder

Patienten mit „Frozen Shoulder“ haben einen großen Leidensdruck, was zu enormen Einschränkungen im Alltag führt. Schmerzerfahrungen lösen Angst aus, die wiederum zum gelernten Nichtgebrauch (neuroorthopädischer Neglect) führt. Konventionelle neuromuskuläre Konzepte fokussieren die Behandlung von Körperstrukturen und -funktionen in der Annahme, dass hierdurch Alltagsaktivitäten ermöglicht werden. Zahlreiche neurowissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass langfristiges Lernen (Plastizität) nur durch Erfahrung erfolgt.

Kursinhalte

  • Funktionelle anatomische und biomechanische Kenntnisse
  • Neurophysiologische Hintergründe
  • manuelle Techniken in Assoziation mit sinnvollen Aktivitäten
  • Eigenübungen für Patienten

Die Teilnehmer lernen

  • Neue Ideen zur Gestaltung der Therapiesituation
  • Sinnvolle Kontexte für das Lernen zu ermöglichen
  • Biomechanik zu „begreifen“
  • Motorisches Lernen zu ermöglichen

Umfang

  • 18 Unterrichtseinheiten/Fortbildungspunkte (2 Tage)

Zielgruppe

  • Therapeuten, die ganzheitlich therapieren und ihr Repertoire um die neuesten Erkenntnisse aus der integrativen neuroorthopädischen Therapie erweitern möchten.

Voraussetzungen

  • Eine abgeschlossene Berufsausbildung oder Studium zum Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden, Sporttherapeuten oder Arzt

Referenten

  • Lehrteam der N.A.P.-Akademie