Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF)

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Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation, PNF gehört seit den 40er Jahren zu den bedeutungsvollen physiotherapeutischen Behandlungskonzepten. Fazilitation kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Erleichterung.

Die Philosophie des PNF – Konzeptes beinhaltet, daß Menschen lernen können ihre Potentiale zu nutzen um Reserven für Alltagsfunktionen zu mobilisieren. Für das motorische Lernen können die Hände des Therapeuten ein hilfreiches Werkzeug sein.

Das oberste Behandlungsziel der PNF-Therapie ist es, unabhängig von der Diagnose, die Lebensqualität des Patienten zu fördern. Die PNF Methoden und Techniken streben die bestmögliche Bewegungsqualität im Hinblick auf Sicherheit und möglichst ökonomische Bewegungen zur Förderung des motorischen Lernens an.

Die PNF-Weiterbildung beinhaltet den Grundkurs (100 Unterrichtseinheiten / Fortbildungspunkte) – der nur als Einheit belegt werden kann – und den Aufbaukurs (50 Unterrichtseinheiten / Fortbildungspunkte) mit Zertifikatsprüfung. Die erfolgreiche Absolvierung der Weiterbildung gemäß den Richtlinien der IKK, federführend für die deutschen Krankenkassen, berechtigt zur Abrechnung der Position „Neurophysiologische Krankengymnastik“ (KGN).

Hierfür sind folgende Richtlinien der IKK maßgebend:

  • Der Referent muss anerkannter IKK-Fachlehrer sein.
  • Der Teilnehmer muss über eine staatliche Anerkennung zum Beruf „Krankengymnast“ oder „Physiotherapeut“ verfügen.
  • Der Teilnehmer muss zu Beginn der Weiterbildung eine mindestens einjährige Berufstätigkeit als Krankengymnast oder Physiotherapeut nachweisen.

PNF gehört seit den 40er Jahren zu den bedeutungsvollen physiotherapeutischen Behandlungskonzepten.

Fazilitation kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Erleichterung.

Die Philosophie beinhaltet, daß Menschen lernen können ihre Potentiale zu nutzen um Reserven für Alltagsfunktionen zu mobilisieren. Hierfür können die Hände des Therapeuten ein hilfreiches Werkzeug sein.

Das oberste Behandlungsziel ist es, unabhängig von der Diagnose, die Lebensqualität des Patienten zu fördern. Hierbei wird die bestmögliche Bewegungsqualität im Hinblick auf Sicherheit und möglichst ökonomische Bewegungen angestrebt.

Behandlungsspektrum

  • Lebenswichtige Funktionen wie das Atmen, Essen und Schlucken werden, je nach Krankheitsbild, gefördert.
  • Neurodegenerative Erkrankungen, wie Durchblutungsmangel im Gehirn nach Schlaganfall oder Multiple Sklerose.
  • Neurotraumatologische Verletzungen, z.B. nach Schädelhirntrauma oder Schleudertrauma.
  • Sportverletzungen und komplexe Knochen-, Band- und Kapselverletzungen.
  • Orthopädisch degenerative Erkrankungen, wie Bandscheibenvorfälle oder Gelenkarthrosen und Kiefergelenksdysfunktionen.
  • Symptomkomplexe wie Tinitus, Schwindel, Migräne und Fibromyalgie, die zu einer verminderten Lebensqualität herbeiführen.
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