N.A.P. Akademie (NAPA)

Leitung: Renata Horst MSc

Philosophie:

Basierend auf der Evidenz, dass plastische Veränderungen an den Synapsen und im Kortex nur dann stattfinden wenn Erfahrungen gemacht werden, nutzt der N.A.P. – Therapeut situativ alle Inputsysteme, um die größtmögliche Selbständigkeit des Individuums im Alltag herzustellen. Funktionelle Aktivitäten formen Strukturen die nur so belastbar sind wie sie belastet werden. Die bestmögliche biomechanische Situation wird hergestellt damit das Gehirn erfahren kann wie es seine Handlungen organisieren muss. So lernt das Individuum seine Handlungen aktiv zu organisieren anstatt passiv behandelt zu werden und kann erneuten Zugriff auf seine bestehenden motorischen Programme erlangen.

Ziele:

  • Weiterentwicklung der Therapie
  • Wissenschaftlicher Austausch, Erforschung der Therapieinhalte
  • Integration ins Gesundheitswesen

Wissenschaftlicher Beirat:

  • Zahnärzte: Dr. Eyk Schiller, Australien
  • Neurologe: Dr. Caroline Renner, Leipzig
  • Orthopäde: Prof. Dr. Stephan Becker, Wien (Österreich)
  • Sportwissenschaftler: PD Dr. Phil. Habil. René Schwesig, Halle
  • Facharzt für Physikalische und Rehabilitative Medizin: Dr. med. Jan Paul Granert, Leipzig
  • Physiotherapeut: Prof. Dr. Harry von Piekartz, Niederlande

Ausbildung zur N.A.P.-Therapeut/in:

Insgesamt 2 Module á 25 Unterrichtseinheiten und 1 Modul a'40 Unterrichtseinheiten (insgesamt 90 Unterrichts­einheiten/Fort­bildungspunkte). Der erfolgreicher Abschluß einer Lernkontrolle ist die Voraussetzung zur Aufnahme in der N.A.P.-Therapeutenliste. Zur Aufrechterhaltung der Qualifikation muss der Therapeut spätestens alle 3 Jahre ein Modul seiner Wahl absolvieren.

Update: 2,5 Tage

Ausbildung zum Instruktor:

  • 5-malige Assistenz jedes Moduls
  • Jedes Modul wird mit einer Supervision abgeschlossen
  • Hausarbeit
  • Jährliche Assistenz und interne Schulung

Lehrteam

Leitender Instruktor:
Renata Horst, MSc, Physiotherapeutin, Ingelheim/Berlin

Instruktor:
Alexander Dassel, Physiotherapeut, Frankfurt
Ulrich Engelbach, Physiotherapeut, Frankenberg
Jens Heber, BSc, Physiotherapeut, München
Dr. Sylwia Metel, Physiotherapeut, Krakau (Polen)
Ricki Nusser-Müller-Busch, MSc, Logopädin, Berlin
Dr. Eyk Schiller, Zahnarzt, Leipzig
Stefan Srugies, Physiotherapeut, Leipzig
Jana Wegener, Physiotherapeutin, Berlin
Navina Weidemann , Logopädin, Berlin

Lehrassistent:
Sindy Albrecht Bsc., Ergotherapeutin, Hamburg
Carolin Bausmann, Physiotherapeutin, Diplom-Sportwissenschaftlerin, Mainz
Bastian Böger, Logopäde, Braunschweig
Simone Friedebold, Physiotherapeutin, Hamburg
Britta Gebhardt, Physiotherapeutin, Eckernförde
Marios Mitsios, Physiotherapeut, Athen (Griechenland)
Antonia Pohl, Ergotherapeutin, Hamburg

Assistent:
Henrike Fischer, Physiotherapeutin, Catania (Sizilien)
Marit Pasig, Physiotherapeutin, St. Moritz (Schweiz)
Franziska Schlagwein, Ergotherapeutin, Berlin
Kjersti Nysted, Physiotherapeutin, Norwegen

Kooperationspartner:

Orthopädietechnik Krämer info@ot-morshausen.de
Physiotherapeut im Bereich Orthopädietechnik Ralf Wolf rwolf@stolle-ot.de
Fior und Genz ralf.gentz@fior-gentz.de, joerg.fior@fior-gentz.de Otto Bock HealthCare Deutschland GmbH, Dr. Thorsten Böing, Leiter NeuroRehabilitation thorsten.boeing@ottobock.de

Forschung:

In Kooperation mit akkreditierten Hochschulen und Fachhochschulen werden Bachelor- und Masterarbeiten vergeben.

Mediale Präsenz:

  • Internetseite
  • Buch
  • Flyer zur Therapie
  • Flyer für die Therapeuten
  • Filme und Videos
  • Role-Ups

Mitglieder: N.A.P. Instruktoren/Assistenten/Förderer

Nap-5

N.A.P.® ist eine integrative, neuroorthopädische Therapie zur Förderung von motorischen Strategien im Alltag. Schwerpunkt dieser Kurse ist die praktische Anwendung (70% Praxis / 30% Theorie).

Um das ganzheitliche System „Mensch“ in seiner Komplexität „begreifen“ zu können werden Modul I (25 Unterrichtseinheiten) und II (25 Unterrichtseinheiten) nur als Einheit angeboten. Der N.A.P.-Therapieprozess befasst sich mit der Befundung und Therapie von zusammen­hängenden Körperstrukturen und -funktionen um Alltagshandlungen in unterschiedlichen Situationen ausführen zu können.

Dieasklinische Modul (ehemals Module III + IV mit 40 Unterrichtseinheiten) ermöglichen es dem Therapeuten zentrale und periphere Veränderungen als Einheit zu verstehen. Diese werden ebenfalls nur als Einheit angeboten um Klienten mit ähnlichen Symptomen, die durch unterschiedlichen Pathologien verursacht werden nach zeitgemäßen wissenschaftlichen Kenntnissen therapieren zu können.

Neuroorthopädische Aktivitätsabhängige Plastizität (N.A.P.®)

Kursinhalte Modul I

  1. Funktionelle Anatomie und Biomechanik

    Biomechanische Zusammenhänge zwischen Fuß, Knie, Becken und LWS in der Analyse von Alltagsaktivitäten (Gehen, Bücken, Heben, Transfers, An-/Ausziehen).

  2. Klinisch orientierte Untersuchung

    Tests zur Beurteilung des Gleichgewichts bei Sturzgefahr.

    Tests zur Differenzierung zwischen kontraktiler und nicht kontraktiler Strukturen als mögliche Ursache von Schmerzsymptomen.

    Tests zur Beurteilung der Muskelkraft und des Muskeltonus.

  3. Evidenzbasierte Therapieprinzipien zur Förderung des motorischen Lernens

    Die Bedeutung der subcortikalen Organisation der proximalen Stabilität bei Instabilitäten der Lendenwirbelsäule.

    Funktioneller Tapeverband und/oder Orthesenversorgung zur Förderung der dynamischen Stabilität am oberen und unteren Sprunggelenk.

  4. Die Bedeutung des limbischen Systems und die Verbindung zum vegetativen Nervensystem für Schmerz- und Angstgedächtnis?

    Habituationstraining um automatisierte Schutzprogramme löschen zu können.

  5. Langfristiges Lernen fördern

    durch das Fördern von sensomotorischer Strategien um alltagsspezifischen und berufsbezogene Aktivitäten positiv erfahren zu können und

    Anleitung für das Eigentraining mit und ohne Geräten.

Lernziele

Nach Absolvierung des ersten Moduls sollen die Teilnehmer in der Lage sein, anhand der Bewegungs- und Aktivitätsanalyse eine klinische Hypothese über Pathologien und symptomkomplexe, die primär die unteren Extremitäten, Becken und Lendenwirbelsäule betreffen, zu erstellen. Ein Grundverständnis über die N.A.P.-Therapieprinzipien soll erlangt werden, damit die Therapiemethoden situativ umgesetzt werden können.

Neuroorthopädische Aktivitätsabhängige Plastizität (N.A.P.®)

Kursinhalte Modul II

  1. Funktionelle Anatomie und Biomechanik

    Biomechanische Zusammenhänge zwischen obere Kopfgelenke, Cerviko-Thorakaler-Übergang, Kiefergelenke, Schultergürtel und Hand in der Analyse von Alltagsaktivitäten (Greifaktivitäten: feinmotorisch, grobmotorisch, Überkopfaktivitäten: Körperfpflege, An-/Ausziehen, Tragen und Heben von Gegenständen, Stützaktivitäten).

  2. Klinisch orientierte Untersuchung

    Tests zur Differenzierung zwischen kontraktiler und nicht kontraktiler Strukturen als mögliche Ursachen von Schmerzsymptomen im Kopf- und Gesicht, sowie im Arm und der Hand.

    Tests zur Differenzierung der Ursachen von Schwindelsymptomatik, Ohrgeräusche.

    Tests für Feinmotorik der Hand und Zungenmuskulatur und zur Beurteilung der Augen-Kopfkoordination.

  3. Evidenzbasierte Therapieprinzipien zur Förderung des motorischen Lernens

    Die Bedeutung der subcortikalen Organisation der proximalen Stabilität bei Instabilitäten der Halswirbelsäule und der Schulter.

    Funktioneller Tapeverband zur Förderung der dynamischen Stabilität der Schulter.

  4. Die Bedeutung des limbischen Systems und die Verbindung zum vegetativen Nervensystem für Schmerz- und Angstgedächtnis?

    Habituationstraining um automatisierte Schutzprogramme löschen zu können.

  5. Langfristiges Lernen fördern

    durch das Fördern von sensomotorischer Strategien um alltagsspezifischen und berufsbezogene Aktivitäten positiv erfahren zu können und

    Anleitung für das Eigentraining mit und ohne Geräten.

Lernziele

Nach Absolvierung des zweiten Moduls sollten die Teilnehmer in der Lage sein, anhand der Bewegungs- und Aktivitätsanalyse eine klinische Hypothese zu erstellen und einen befundspezifischen Therapieplan zu erstellen. Ein Grundwissen über Pathologien und Symptomkomplexe, die primär die obere Extremität, Halswirbelsäule und Kiefergelenke betreffen, sowie ein Grundverständnis über die N.A.P.-Therapieprinzipien soll erlangt werden, damit die Therapiemethoden situativ umgesetzt werden können.

Klinische Synthese Kurse –
Praktische Workshops mit eigenen Patienten (nach Vereinbarung) 2017

Workshop mit Patient

In diesen Kursen werden neben der Symptomaligie, Epidemiologie und Pathophysiologie international standardisierte Testverfahren und Therapiemethoden erläutert und durch die Kursleitung demonstriert.

Nach Absprache können eigene Patienten zu den Kursen eingeladen werden. Voraussetzung für die Teilnahme an diesen Modulen ist die Absolvierung von Modul I + II.

Modul III: Motorisches Strategietraining in der neurologischen Rehabilitation

Inhalte

Pathologien:

  • Schlaganfall
  • Multiple Sklerose
  • Schädelhirntrauma
  • Parkinson

Symptomkomplexe:

  • Spastizität
  • Ataxie
  • Akinese
  • Rigor
  • Tremor
  • Verlust der posturalen Kontrolle
  • Gleichgewichtsstörungen

Lernziele

Im dritten Modul lernen Teilnehmer international standardisierte Testverfahren zu nützen und Parameter zu erstellen für neurologische Krankheitsbilder. Ein Grundverständnis der Symptomkomplexe und zeitgemäße Therapiemethoden sollen erlangt werden, um evidenzbasierte Therapiestrategien entwickeln und Resultate dokumentieren zu können.

Modul IV: Motorisches Strategietraining in der orthopädischen und traumatologischen Rehabilitation

Inhalte

Pathologien:

  • Bandscheibendegeneration
  • Gelenk-, Muskel-, Bandverletzungen und Entzündungen
  • Frakturen

Symptomkomplexe:

  • Schwindel
  • Tinnitus
  • Migräne
  • Gelenkinstabilitäten und -einschränkungen
  • Gangstörungen
  • ausstrahlende Schmerzen und Mißempfindungen

Lernziele

Im vierten Modul sollen die Teilnehmer Therapietechniken verfeinern und automatisieren. Orthopädische und traumatologische Krankheitsbilder mit akuter und chronischer Schmerzsymptomatik können ganzheitlich befundet, behandelt und dokumentiert werden.

Nach Absolvierung aller Module (90 Unterrichtseinheiten/Fortbildungspunkte) besteht die Möglichkeit an einer Lernkontrolle teilzunehmen. Der erfolgreicher Abschluß berechtigt zur Aufnahme auf der N.A.P.-Therapeutenliste, die dazu dient qualifizierte Therapeuten empfehlen zu können.

Klinische Synthese Kurse –
Praktische Workshops mit eigenen Patienten (nach Vereinbarung) ab 2018

Workshop mit Patient

In diesen Kursen werden neben der Symptomaligie, Epidemiologie und Pathophysiologie international standardisierte Testverfahren und Therapiemethoden erläutert und durch die Kursleitung demonstriert.

Nach Absprache können eigene Patienten zu den Kursen eingeladen werden. Voraussetzung für die Teilnahme an diesen Modulen ist die Absolvierung von Modul I + II.

Klinisches Modul

Inhalte

Pathologien:

  • Schlaganfall
  • Multiple Sklerose
  • Schädelhirntrauma
  • Parkinson
  • Bandscheibendegeneration
  • Gelenk-, Muskel-, Bandverletzungen und Entzündungen
  • Frakturen

Symptomkomplexe:

  • Spastizität
  • Ataxie
  • Akinese
  • Rigor
  • Tremor
  • Verlust der posturalen Kontrolle
  • Gleichgewichtsstörungen
  • Schwindel
  • Tinnitus
  • Migräne
  • Gelenkinstabilitäten und -einschränkungen
  • Gangstörungen
  • ausstrahlende Schmerzen und Mißempfindungen

Lernziele

Im diesem Modul lernen Teilnehmer international standardisierte Testverfahren zu nutzen und Parameter zu erstellen für neurologische Krankheitsbilder, Orthopädische und traumatologische Krankheitsbilder mit akuter und chronischer Schmerzsymptomatik. Ein Grundverständnis der Symptomkomplexe und zeitgemäße Therapiemethoden sollen erlangt werden, um evidenzbasierte Therapiestrategien entwickeln und Resultate dokumentieren zu können.

Nach Absolvierung aller Module (90 Unterrichtseinheiten/Fortbildungspunkte) besteht die Möglichkeit an einer Lernkontrolle teilzunehmen. Der erfolgreicher Abschluß berechtigt zur Aufnahme auf der N.A.P.-Therapeutenliste, die dazu dient qualifizierte Therapeuten empfehlen zu können.

N.A.P.® Lehrteam

Head Instructor

  • Renata Horst , MSc, Physical Therapist, Berlin/Ingelheim

    Lebenslauf

    Renata Horst

    Renata Horst

    Physiotherapeutin, MSc

    Renata Horst wurde in Hamburg geboren. Schon mit sechs Monaten überquerte sie den Atlantik und wuchs in den USA auf. Mit 18 Jahren kehrte sie nach Deutschland zurück. Zunächst um die deutsche Sprache zu lernen. Seit Abschluss der Physiotherapie-Ausbildung in Koblenz arbeitet sie als Physiotherapeutin.

    Ausbildung

    1977 bis 1983 High School Diploma, USA
    Abitur, Hannover, Deutschland
    Toledo Universität, USA
    1983 bis 1985 Ausbildung an der Physiotherapieschule, Koblenz, Deutschland
    1985 bis 1993 Ausbildung in Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF) nach
    M. Knott, USA
    1985 bis 1999 Ausbildung in Orthopädische Manuelle Therapie (OMT) nach Kaltenborn-Evjenth, Norwegen
    1993 Manipulation Kurs, Holland mit D. Lamb, Kanada
    1993 Abschluß Examen als IPNFA-Instruktorin
    1993 bis 1998 Motorisches Lernen, Schweiz mit Prof. A. Gentile und Prof. D. Umphred, USA und Prof. T. Mulder, Holland
    1999 Abschluß Exam in OMT
    2007 Masters of Science (MSc) in Neurologische Rehabilitation

    Beruflicher Werdegang

    1986 bis 1991 Lehrtätigkeit: Rehabilitationsklinik Karlsbad-Langensteinbach, Universitätsklinik, Freiburg
    Ab 1990 Entwicklung des eigenen Therapiekonzepts: N.A.P.®
    Ab 2001 Dozentin für Bachelor´s Studiengang, Universität Marburg
    1991 bis 2005Eigene Praxis in Freiburg und Bad Krozingen
    Seit 2005 Privatpraxis in Ingelheim
    Seit 1995 Instruktorentätigkeit in PNF
    Seit 1999 Instruktorentätigkeit in Motorisches Strategietraining und N.A.P.®
    Seit 2001 Internationale Instruktorentätigkeit in Deutschland, Schweiz, Österreich,Norwegen, Italien, Polen, Griechenland, Japan, Korea

    Veröffentlichungen

    Seit 1996Artikel in diverse physiotherapeutische Fachzeitschriften in Deutschland und in der Schweiz
    2001 Buch Beitrag: Motorisches Lernen. In: van den Berg F, Angewandte Physiologie für Physiotherapeuten, Bd. III, Thieme.
    2005 Eigenes Buch: Motorisches Strategietraining und PNF, Thieme.
    2005 Buch Beitrag: Neuromusculoskeletal Plasticity of the Craniomandibular Region. In: von Piekartz HJM, Kiefer, Gesichts- und Zervikalregion, Thieme, Stuttgart.
    2007 Neuroorthopädische Aktivitätsabhängige Plastizität als Grundlage für das Erlernen von motorischen Strategien im Alltag nach totaler traumatischer Armamputation anhand einer Fallstudie, Master´s Arbeit, eingereicht an der Donauuniversität Krems, Österreich.
    2008 Eigenes Buch: PNF – Konzepte in der Physiotherapie, Thieme, Stuttgart
    2011 Buch Beitrag: PNF und N.A.P. In: Nowak D, Handfunktionsstörungen in der Neurologie, Springer, Berlin-Heidelberg
    2011 Eigenes Buch: N.A.P.-Therapieren in der Neuroorthopädie, Thieme, Stuttgart

Senior Instructor

  • Alexander Dassel , Physical Therapist, Frankfurt

    Lebenslauf

    Alexander Dassel

    Alexander Dassel

    Physiotherapeut

    Ausbildung

    2003 Abitur
    2003 Rettungssanitäter, Deutsches Rotes Kreuz, Rettungsschule, Goslar
    2004 bis 2008 Physiotherapie-Berufsfachschule Dr. Rohrbach, Medical School, Hannover
    2008 bis 2011 Studium der Humanmedizin an der Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg im Breisgau
    2008 Manuelle Lymphdrainage/Komplexe Physikalische Entstauung, Medizinischen Fortbildungszentrum, Hannover
    2011 bis 2013 Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF-Level 3a) bei Nicola Fischer, Frankfurt am Main, Renata Horst (Level 3b), Ingelheim, sowie Anke Müßigbrod (Level 4), Dreieich
    Mai 2013 Trainer Nordic Walking (VdNoWaS) bei Gerrit Fautz, Frankfurt am Main
    02 bis 06/2013 Neuromuskuläre Arthroossäre Plastizität (N.A.P.®) bei Renata Horst, Ingelheim am Rhein

    Werdegang

    2002 bis 2005 Ausbilder für Erste Hilfe bei der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V., Braunschweig
    2003 bis 2005 Rettungssanitäter beim Deutschen Roten Kreuz e.V., Braunschweig
    2008 Physiotherapeut in der Bothfelder Praxis für Physikalische Therapie, Hannover
    2009 bis 2010 Physiotherapeut in der Reha Süd GmbH, Freiburg im Breisgau
    2011 bis 2012 Physiotherapeut in der Praxis Physio Aktiv am Zoo, Frankfurt am Main
    2012 bis 2013 Leitung der Abteilung Physiotherapie in der cardioangiologischen Rehaeinrichtung CCB Herzwerk als Außenstelle der Physiotherapiepraxis Physionovum, Frankfurt am Main
    seit 2014 selbstständiger Physiotherapeut mit eigener Praxis: ALEXANDER DASSEL Physiotherapie – Therapiezentrum im GDA Wohnstift Frankfurt am Zoo mit den Schwerpunkten Neuroorthopädie, Pädiatrie und vaskulären Erkrankungen, Frankfurt am Main
  • Jens Heber , BSc, Physical Therapist, Munich

    Lebenslauf

    Jens Heber

    Jens Heber

    BSc. (Physiotherapie)

    Ausbildung

    2002 Physiotherapieexamen in Münster
    2003 bis 2004 Fortbildung in Triggerpunkt Therapie (IMTT)
    2004 bis 2005 Studium Bachelor of Science der Physiotherapie in Hildesheim
    2005 bis 2009 Ganganalysefortbildungen nach Rancho Los Amigos (Amerika)
    2007 bis 2008 PNF Fortbildung mit Zertifikatsabschluss bei Renata Horst
    seit 2010 spezifische Fortbildungen der Biomechanik des Menschen und der Didaktik in der Lehre

    Werdegang

    2002 bis 2004 Tätigkeit in der Rehabilitationsklinik in Judendorf-Straßengel
    2005 bis 2009 Tätigkeit in der Rehabilitationsklinik in Bad Heilbrunn u.a. in Zusammenarbeit mit Professor Prosiegel
    seit 2009 Instruktorentätigkeit in N.A.P.® in Deutschland, Polen, Österreich und der Schweiz
    2009 bis 2011 Tätigkeit in einer Praxis in München
    2010 bis 2011 Dozententätigkeit an der FH Freiburg im Rahmen des Bachelor Studiengangs für Physiotherapie
    2011 bis 2012 Dozententätigkeit an der FH Heidelberg im Rahmen des Bachelor Studiengangs für Physiotherapie
    seit 2012 Privatpraxis in München

    Veröffentlichungen

    Seit 2010 Veröffentlichungen in Physiotherapiezeitschriften und im Rahmen von Kongressen
    2011 Mitarbeit am Buch N.A.P.® - Therapieren in der Neuroorthopädie

Instructor

  • Sindy Albrecht , BSc. Occupational Therapist, Hamburg

    Lebenslauf

    SindyAlbrecht

    Sindy Albrecht

    Bildungsweg

    seit 04/2016 Berufsbegleidenes Master Studium (Master of Public Health)
    2010 bis 2014 Bachelor Abschluss in Ergotherapie (Bachelor of Science) bei Medical School Hamburg- Schwerpunkt: Neurowissenschaften und transdisziplinäre Frühförderung
    2009 bis 2012 Ausbildung zur staatlich anerkannten Ergotherapeutin in Hamburg
    1996. bis 2009 Allgemeine Hochschulreife in Hambrug

    Berufserfahrungen

    seit 01/2016 N.A.P.-Lehrassistentin
    01/ 2016 Therapeutische Betreuung Beach Volleyball Nationalmannschaft (Böckermann/Flüggen) im Trainingslager Fuerteventura
    seit 10/2013 Tätigkeit als Ergotherapeutin
    10/2009 bis 09/2013 Werkstudent als Ergotherapeutin

    Fortbildungen

    10/2015 bis 12/2015 N.A.P.-Therapeuten Ausbildung bei Renata Horst
    11/2013 bis 06/2014 Fortbildung in PNF (Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilation)
    04/2013 bis 09/2013 Fortbildung in Manualtherapeutische Behandlung der oberen Extremität (3 Module)
  • Carolin Lange, Physical Therapist, Graduate Sports Scientist, Mainz
  • Simone Friedebold, Physical Therapist, Hamburg
  • Britta Gebhardt, Physical Therapist, Eckernförde

    Lebenslauf

    Britta Gebhardt

    Britta Gebhardt

    Bildungsweg

    2016 Prüfung Ausbilder Eignungsverordnung
    2015 Abschluss Neuroreha-Therapeut
    2013 Abschluss N.A.P.-Therapeut
    2011 Abschluss CRAFTA bei Dr. Harry von Pieckartz
    2007 Bobath Aufbaukurs bei Florence Kraus – Irsigler
    2005 Abschluss ärztlich geprüfte Lymphdrainage- und Oedemtherapeut
    2004 Abschluss Cyriax bei Axel Steilen / inomt
    2000 Abschlusss PNF bei Arja Feriencik
    2000 Abschluss Bobath Grundkurs bei Werner Münz
    1998 Abschluss E- Technik nach Peter Hanke
    1997 Examen zur staatlich anerkannten Physiotherapeutin
    1996 Staatlich geprüfte Krankengymnastin an der Lehranstalt für Krankengymnastik an der Weserland Klinik Vlotho

    Berufserfahrungen

    seit 2016 Mitglied des N.A.P.-Lehrteams
    seit 2000 Lehrtätigkeit am Lehrinstitut Damp, Dampsoft Akademie und Mitglied der Prüfungskommission des Helios Bildungszentrums für Therapieberufe
    1999 Helios Reha Klinik Damp
    1997 - 1999 Wiehengebirgsklinik Holsing Preuß. Oldendorf
    1996 - 1997 Anerkennungsjahr im Herz und Diabeteszentrum Bad Oeynhausen
  • Dr. Sylwia MetelPhysical Therapist, Krakau (Poland)

    Lebenslauf

    „

    Sylwia Metel

    physiotherapist

    Ausbildung/ Education

    1999 Master degree - MSc at the University of Physical Education in Krakow
    1999 rtified Sailing Instructor, Swimming Instructor, Adapted Physical Activity Instructor
    2003 Certified therapist of Mc Kenzie method
    2005 Doctoral degree - PhD at University of Physical Education in Krakow
    2008 Certified therapist of PNF method
    2010 Certified therapist of N.A.P. therapy
    2012 N.A.P. therapy instructor
    2014 Clinical Physiotherapy specialist

    Werdegang

    since 1999 has been working as a physiotherapist
    since 2005 has been working as an academic teacher in physiotherapy field
    since 2012 has been working as a N.A.P. therapy instructor
    since 2014 has been clinical specialist in physiotherapy
    since 2015 has run private praxis in Krakow

    Academic Work

    2005 - 2011 - lecturer at Physiotherapy Department of the Jagiellonian University Medical College
    2011 - 2015 lecturer at School of Medicine in English Jagiellonian University Medical College
    2010 - 2017 lecturer at Physiotherapy Department of the Andrzej Frycz Modrzewski Krakow University: manual therapy and special techniques in physiotherapy, clinical physiotherapy in rheumatology, physiotherapy in sports medicine, neuro-rehabilitation
    since 2011 lecturer at Physiotherapy Faculty and Occupational Therapy Faculty of the University of Physical Education in Krakow: sensomotoric exercise, speleotherapy, SPA and water therapy, special techniques in sports medicine
    since 2014 has ran lectures and workshops concerning physiotherapy method at Hanze University of Applied Sciences in Groningen (Holland), CEU Cardenal Herrera University in Valencia (Spain), UMA University in Malaga (Spain), Lapland University of Applied Sciences in Rovaniemi (Finnland) Western Macedonia University of Applied Sciences, Technological Education Institution of Western Macedonia (Greece), Escola Superior de Saúde do Alcoitão - ESSA (Portugal) and partcicipated in Staff Mobility for training at UMA-University of Malaga, Vilniaus kolegija -University of Applied Sciences and Ecole Superieure des Metiers du Sport-Institut Libred’Education Physique superieur (ILEPS) in Cergy (France).

    Publications concerning N.A.P. therapy:

    1 M?tel S., Sambor B., Adamiak J., Gattner H., Kostrzon M., Szczygie? E., Golec J. Application of NAP therapy - Neuroortopedic activity dependant plasticity in the underground salt chambers of "Wieliczka" Salt Mine in adults with asthma and chronic diseases of the upper respiratory tract - a pilot study. (Zastosowanie terapii N.A.P. - neuro-ortopedyczna plastyczno?? zale?na od aktywno?ci w warunkach podziemnych komór solnych Uzdrowiska Kopalnia Soli "Wieliczka" u osób doros?ych z astm? oskrzelow? oraz przewlek?ymi schorzeniami górnych dróg oddechowych - badanie pilota?owe) Red. Lonc E., Plewa-Tutaj K. Zdrowie dla regionu uzdrowiska. T II. Wyd. PWSZ im. Angelusa Silesiusa. Wa?brzych 2017: 57-74.
    2 Horst R, Maicki T, Tr?bka R, Albrecht S, Schmidt K, M?tel S, von Piekartz H. Activity- vs. structural-oriented treatment approach for frozen shoulder: a randomized controlled trial. Clin Rehabil. 2017 May.31(5): 686-695.
    3 M?tel S., Adamiak J., Gattner H., Szczygie? E., Golec J. Functional assessment of pulmonary patients participating in rehabilitation stay combined with NAP therapy in the underground "Salt Mine Health Resort - a pilot study. (Ocena funkcjonalna pacjentów pulmonologicznych przebywaj?cych na turnusie rehabilitacyjno-leczniczym po??czonym z terapi? N.A.P. w podziemnym uzdrowisku Kopalnia Soli "Wieliczka" - badanie pilota?owe). Red. Barna? E. Cz?owiek w zdrowiu i chorobie. PWSZ w Tarnowie & autorzy. Tarnów 2016: 478-490
  • Jana Wegener , Physical Therapist, Berlin

    Lebenslauf

    Jana Wegener

    Jana Wegener

    Jana Wegener ist Physiotherapeutin und spezialisiert auf traumatologisch-orthopädische Patienten v.a. bei Kiefergelenksdysfunktion und Schluckstörungen. Sie arbeitet selbständig in ihrer eigenen Praxis in Berlin Mitte und ist zudem als Referent für N.A.P. und ManuSchluck tätig.

    Schulbildung

    09/1987 bis 07/1999 Adolf Reichwein Gymnasium – Abitur

    Berufsausbildung

    09/1999 bis 08/2002 Ausbildung zur Physiotherapeutin am Carl-Gustav-Carus Universitätsklinikum Dresden

    Beruflicher Werdegang

    09/2002 bis 12/2002 Tätigkeit als Physiotherapeutin
    Rehazentrum Medifit in Jena
    06/2005 Abschluß in Manueller Therapie
    12/2002 bis 11/2006 Tätigkeit als Physiotherapeutin
    KG Praxis Manuela Weishaupt in Berlin
    06/2008 Abschluß PNF
    12/2006 bis 10/2009 Tätigkeit als Physiotherapeutin
    Frehe & Watzl Physiotherapie in Berlin
    2009 Abschluß N.A.P.
    11/2009 bis 09/2010 Selbständigkeit als Freiberufler
    Seit 10/2010 eigene Praxis in Berlin Mitte
    Seit 2011 als Referent für N.A.P. und ManuSchluck tätig
  • Navina Weidemann-Noack , Logopedics Therapist, Berlin

    Lebenslauf

    Navina Weidemann

    Navina Weidemann

    Logopädin

    Ausbildung

    2003 Abitur
    2004 bis 2007 Ausbildung zur Logopädin,
    IB Medizinische Akademie, Berlin
    2007 F.O.T.T. Grundkurs
    bei Doris Müller, Beelitz-Heilstätten
    05/2011 Manuelle Schlucktherapie I
    bei Ricki-Nusser-Müller-Busch und Jens Heber, Berlin
    05/2012 Manuelle Schlucktherapie II
    bei Renata Horst, Berlin
    2014 Ausbildung zur N.A.P.-Therapeutin

    Werdegang

    02/2007 bis 10/2008 Tätigkeit als Logopädin
    Logopädische Praxis Barbara Born, Berlin
    Seit 09/2008 selbstständig als Logopädin in eigener Praxis
    Logopädie Gemeinschaftspraxis Navina Weidemann
    und Sandra Scheidle, Berlin
    Seit 02/2009 Lehrtätigkeit als Dozentin in der Altenpflege
    Campus Berufsbildung e.V., Berlin
    09/2011 bis 09/2012 Assistentin Manuelle Schlucktherapie I und II
    Seit 02/2013 Lehrtätigkeit als Dozentin Manuelle Schlucktherapie I und II

Specialized Instructor

  • Ulrich Engelbach, Physical Therapist, Frankenberg
  • Andreas Fiemel, Master Optrician, Functional Optometrist, Celle

    Lebenslauf

    Andreas Fiemel

    Andreas Fiemel

    Bildungsweg

    1986 - 1989 Ausbildung zum Augenoptiker
    1995 - 1997 Fachstudium zum Augenoptikermeister am Institut bfw für Augenoptik
    2003 - 2004 Ausbildung zum Kinesiologen

    Berufserfahrungen

    1989 - 1991 Augenoptikergeselle
    1991 - 1995 Gebietsleitung für Coaching EDV und Branchensoftware für ugenoptiker, Hörgeräteakustiker und Ophtalmologen
    1997 - 1998 Dozent am Institut bfw für Augenoptik
    seit 1998 Inhaber des Augenoptik Fachgeschäft mit Schwerpunkt auf visuelle Analysen und optometrische Korrekturen
    seit 2002 Gründung des Instituts fürVisualtraining und optometrische Analysen
    seit 2013 Aufbau des Visionaidprojekt - ein Hilfsprojekt für augenoptische Hilfe in Entwicklungsländern
    seit 2013 Gründung von Eyeknow UG - Coaching, Consulting, Training, Fortbildung für Gesundheitsberufe
    seit 2016 Grüdnung der ersten privaten Augenoptiker-Schule in Afrika

    Fortbildungen

    2000 - 2003 Fortbildungsstudium zum Funktional Optometristen
  • Ricki Nusser-Müller-Busch, MSc, Logopedics Therapist, Berlin
  • Dr. Eyk Schiller, Dentist, Australia
  • Benjamin Schwend, Sports Therapist, Berlin

Assistant

  • Bastian Böger, Logopedics and Speech Therapist, Braunschweig

    Lebenslauf

    Bastian Böger

    Bastian Böger

    Bildungsweg

    1988 - 1991 Ausbildung zum staatlich examinierten Krankenpfleger
    2003 Examen zum staatlich anerkannten Logopäden in Magdeburg
    2014 - 2015 Ausbildung zum N.A.P.-Therapeuten

    Berufserfahrungen

    seit 2004 Eigene Logopädiepraxis in Braunschweig mit den Schwerpunkten: Neurologische Störungen, Schluckstörungen, Stimmstörungen, Stimmbildung und Stottern
    seit 2016 Lehrassistent der N.A.P.-Akademie im Bereich Manuelle Schlucktherapie
  • Henrike Fischer, Physical Therapist, Catania (Sicily)
  • Atsu Ischii, Physical Therapist, Tokyo (Japan)
  • Katja Micarelli, Logopedics Therapist, Wasserliesch
  • Kjersti Nysted, Physical Therapist, Stavern (Norway)
  • Marit Pasig, Physical Therapist, St. Moritz (Switzerland)
  • Damian Starzyk , Physical Therapist, Krakau (Poland)

    Lebenslauf

    Damian

    Damian Starzyk

    Physiotherapeut

    Ausbildung/Education

    2007 Master’s degree at Collegium Medicum Jagiellonian University
    2009 Sports Injuries of the Neck and Upper limb their recognition, assessment, treatment and management” with Chris Boynes
    2007 bis 2010 Course of McKenzie module: A; B; C; D
    2010 Course of Orthopedic Equipment and Rehabilitation Equipment.
    2010 ELYTH S Kinesiotaping Basic Course with Christian Röhrs.
    2010 PNF Basic Course with Aleksander Lizak
    2012 IBITA Bobath for adults with Edit Nagy
    2012 Course of using synthetic Cast in therapy with stroke patient
    2013 Course of Geriatric Care.
    2015 Pediatric SpineCor Exercise Method for Scoliosis Treatment (Module1)
    2015 Fascial Distortion Model FDM module I i II with Thorsten Fisher
    2014 bis 2016 Course of therapy NAP module I – IV

    Werdegang/ Experience

    2007 bis 2008 Masseur in Fitness Club „Symetris”, Kielce, Poland
    2007 bis 2010 therapist in ”Euro –Med” , Kielce, Poland
    2011 bis 2012 Physiotherapist in “Rehabilitacje.org” Cracow, Poland
    seit (since) 2012 Physiotherapist in Medical Center “Nowa Rehabilitacja” Cracow, Poland
Reset-the-Brain Active Neurone

Der gesunde Mensch

Das gesunde Gehirn greift auf seine entsprechenden Programme zurück, um motorische Handlungen zu planen. Zuvor werden Informationen, die für die jeweiligen Aufgaben relevant sind, bewertet und selektiert. Dabei helfen vergangene Erfahrungen und Erinnerungen. Über spezifische Nervenverbindungen kommt es letztendlich zur erforderlichen Bewegungsausführung.

Störungen

Wenn es irgendwo im System zu einer Störung kommt, reorganisiert sich dieses, um die bestmöglichen motorischen Strategien zu entwickeln. Der Mensch greift auf unbewusst gesteuerte Schutzprogramme zurück, und entwickelt neue adaptive Strategien.

Wiederherstellung

Unter „Reset“ ist das Wiederherstellen des Zustandes vor Eintritt der Schädigung zu verstehen.

In der N.A.P.®-Therapie nutzt der Therapeut die Hände als spezifisches Werkzeug, um Körperstrukturen innerhalb der Willküraktivität so zu bewegen bzw. zu stabilisieren, wie es im gesunden neuromuskulären System erfolgt. Das Vermitteln positiv erlebter motorischer Strategien löscht adaptive Vermeidungsstrategien im Gehirn und es kann erneuten Zugang zu den bestehenden motorischen Programmen bekommen.

Rolle des Therapeuten

Der Therapeut spielt hierbei eine unterstützende Rolle, indem er das Handeln fördert. Hierfür bedarf es fundierter neurophysiologischer, funktionell-anatomischer und -biomechanischer Kenntnisse. Das Individuum soll lernen, die situativen Inputs zu nutzen, um ökonomische und sichere Strategien zu entwickeln.

Adaption

Je nach Krankheitsbild und Ausmaß der Schädigungen der Körperstrukturen und -funktionen kann möglicherweise der ursprüngliche Zustand nicht wiederhergestellt werden. Hier ist das Therapieziel, die bestmögliche Selbstständigkeit im Alltag zu erreichen und die Teilnahme am sozio-kulturellen Leben im Rahmen der individuell gegebenen Potenziale zu fördern. In diesem Zusammenhang spielt die Sekundärprävention eine Rolle. Auch wenn keine weiteren Fortschritte zu erwarten sind, soll sich der Zustand nicht wieder verschlechtern. Insbesondere wenn Eigenaktivitäten nur eingeschränkt möglich sind, bedarf es wiederholter und variabler Reize, um dem Gehirn Nahrung zu geben.

Therapiespektrum

Chronische Schmerzen
Migräne, Tinnitus, Schwindel, Fibromyalgie.

Orthopädische Störungen
Bandscheibenvorfall, Gelenkarthrosen, künstliche Gelenke, Kiefergelenksdysfunktionen.

Verletzungen
komplexe Knochen-, Band- und Kapselverletzungen, Schleudertrauma, Plexusparese.

Neurologische Erkrankungen
Schlaganfall, Schädelhirntrauma, Tumor, Multiple Sklerose, Parkinson.

Lebenswichtige Funktionen
Atmen, Essen, Schlucken.

N.A.P.® – die Brücke zwischen Orthopädie und Neurologie

Aktivitäten formen Körperstrukturen und -funktionen!
Klienten lernen zu handeln, anstatt behandelt zu werden!

NEU: Studie zur Evidenz von N.A.P.

Neuroorthopädische Aktivitätsabhängige Plastizität (N.A.P.®) ist eine integrative, neuroorthopädische Therapie, die sowohl in der neurologischen, orthopädischen und traumatologischen Rehabilitation als auch in der Sportrehabilitation und Prävention angewendet wird.

Motorisches Strategietraining

Plastizität bedeutet Veränderung oder Anpassung. Die Erkenntnis, dass Körperstrukturen durch funktionelle Aktivitäten beeinflusst werden, bestimmt die methodische Vorgehensweisen dieser Therapie. Die Hände des Therapeuten werden in dieser Therapie als spezifisches Werkzeug genutzt, um die erforderliche biomechanische Situation herzustellen, die unter gesunden Umständen vom neuromuskulären System koordiniert wird. So bekommt das Gehirn eine „Idee“ von der Bewegung und wird darin unterstützt sie planen zu können. Schutzprogramme des Gehirns werden gelöscht und die Programmierung der Bewegungsabläufe wird auf die Ursprungseinstellungen zurückgesetzt (Reset). So kann das Gehirn erneuten Zugang zu den bestehenden motorischen Programmen bekommen.

Die strukturelle Therapie erfolgt vorwiegend unter der aktiven zielmotorischen Bewegung des Patienten. Hierbei verbindet der Therapeut manual-therapeutische Kenntnisse und neurophysiologische Grundlagen um das motorische Lernen des Patienten zu fördern.

Als Basis für die Beratung von Patienten und ihren Angehörigen dient die ausführliche Bewegungsanalyse und ganzheitliche Differentialdiagnostik. Die N.A.P.®-Therapie beleuchtet die Komplexität des menschlichen Bewegungsapparates und nutzt diese für eine ganzkörperliche Betrachtungs- und Behandlungsweise.